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Gut, es gibt die frühreifen unter den Kätzchen, die bereits mit vierzehn Tagen anfangen, auf wackeligen Beinchen ihre Umwelt zu erkunden. Doch viele verbringen die ersten vier Lebenswochen überwiegend in der Wurfkiste. Umweltreize sind aber dennoch wichtig für die Kleinen.
Putzroutine gehört im Katzenhaushalt zum täglichen Leben ... der Staubsauger gehört dazu! Ein fauchendes furchterregendes Monstrum, welches keineswegs bei allen Katzen beliebt ist. Wenn Katzenkinder von klein auf erleben, dass von diesen "Saugrüsslern" keine Gefahr ausgeht, diese zwar Krach machen, aber ihnen kein Leid geschieht, sitzen sie auf den Staubsaugerschlitten und lassen sich durch die Wohnung kutschieren oder greifen spielerisch die Düse an. Zumindest verschwinden sie aber nicht auf Nimmerwiedersehen unter dem Bett oder dem Schrank, wenn die tägliche "Saugerparty" zelebriert wird.

Shakira's
Bruder ist fasziniert
von einem kleinen Küken.
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Wenn Sie keine Kinder haben und wenig Besuch, sollten Sie vielleicht mal in Ihrem Bekannten- oder Verwandtenkreis nach einigermaßen ruhigen, wohlerzogenen Kindern Ausschau halten, welche Sie nun einmal einladen könnten, um Ihrem hoffnungsvollen Nachwuchs einmal einen Besuch der besonderen Art zu gönnen. Es sei denn, Sie gehören zu den Züchtern, die ohnehin nie Kätzchen an Familien mit Kindern oder Kinderwunsch abgeben, da sie von diesen halslosen Ungeheuern einfach eine miserable Meinung haben ... dann brauchen sich Ihre Katzen ja auch nicht besonders an Kinder gewöhnen. Ansonsten wird es jetzt Zeit, die kleinen pelzigen Gesellen an alle normalen Geräusche, Gerüche und Vorgänge in einem normalen Haushalt heranzuführen.
Gut, Katzenkinder schlafen auch viele Stunden am Tag und dösen und nuckeln bei Mama, aber das ist kein Grund, sie völlig isoliert in einem Katzenzimmerchen aufzuziehen, in dem nichts los ist und das außer einer Person kein Mensch betreten darf. Natürlich ist es zur Sauberkeitserziehung der Kleinen nicht sinnvoll, sie den ganzen Tag auf 200 Quadratmetern Wohnfläche nach Gusto herumspazieren zu lassen, denn da werden sie kaum zuverlässig stubenrein, aber kleine Ausflüge sollten schon mal unter Aufsicht drin sein.
Ich lege in diesem Alter meine Kitten oft auf den Rücken in die geöffnete Hand und kraule ihren Bauch und fasse sie gezielt an allen möglichen Körperstellen vorsichtig an. Man kann auch herrlich TTouches anwenden und so das Kitten in eine völlige Entspannung bringen, die sich meist auch durch lautes Schnurren bemerkbar macht, ja, manchmal schlafen sie sogar lang gestreckt auf der Hand ein. So entwickelt sich ein tiefes Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Katze, das es Mensch und Tier später in vielen Situationen leichter macht.
Sie sehen aber schon, es kostet alles viel Zeit, die man sich einfach nehmen muss ... Ob man überhaupt züchten sollte, wenn man Single ist und ganztags außer Haus berufstätig? Darüber existieren sehr unterschiedliche Meinungen - ich denke, wenn man bereit ist, den Jahresurlaub und einen Löwenanteil der Freizeit für die Katzen zu opfern und es mit der Zucht nicht übertreibt, was die Anzahl der Würfe angeht, mag es prima funktionieren, aber eine wirklich intensive Beschäftigung mit dem Katzennachwuchs ist zeitintensiv - das sollte man sich immer vor Augen führen. Aber diese Zeitinvestition lohnt sich! Und obendrein macht der Umgang mit den kleinen Felltigern ja auch viel Freude, denn sonst würde man sich ja auch nicht gerade der Zucht von Katzen verschrieben haben, oder?
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