|
Einige weitere Bengal-Katzenzüchter bauten neue Blutlinien mit eigenen nicht verwandten ALC (Asian Leopard Cats) auf. So hat sich eine sehr breite Linienbasis ergeben, die es ermöglicht, enge Inzucht zu vermeiden und ebenfalls die Möglichkeit eröffnet, dass nicht jeder Züchter, der gerne mit der Bengal-Zucht beginnen möchte, erst wieder mühevoll den Weg über die ersten Generationen gehen muss. Eine gewisse Linienzucht hat sich aber über die Jahre bewährt, um die erwünschten Merkmale zu festigen. Die F1-Generationen der Bengal sind spätestens nach Eintritt der Geschlechtsreife keine Schmusekatzen mehr und gehören in die Hände von Spezialisten. Oft haben diese auch noch die für den Menschen nicht besonders angenehme Eigenschaft, sich wie die wilde Urform, die felis bengalensis, nur im Wasser lösen zu wollen, also die Katzentoilette nicht anzunehmen. Die F1- und F2-Kater sind definitiv steril, in der F4-Generation findet man hin und wieder einen fruchtbaren Kater.
|