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Hegt man den Wunsch, sich eine Savannah anzuschaffen, lohnt es sich schon mal mit dem Sparen anzufangen, und zwar besser bevor man einer solchen getupften Schönheit live begegnet, denn dann ist es wohl um beinahe jeden Katzenfan geschehen. Der Faszination dieser Tiere kann man sich kaum entziehen. Wildkatzenhaftes Äußeres, ein Schnurren, das so laut und intensiv ist, wie bei kaum einer anderen Rassekatze, Eleganz und Dynamik, Augen, die einen so intelligent und prüfend mustern, und eine Stimme mit der die Katze alles ausdrücken kann, was sie will - zwischen sanft und zwitschernd bis kaum hörbar - zu richtig durchdringend, wenn etwas gar nicht nach der Facon der sanften Versuchung im Tupfenkleid geht. Savannahs können süchtig machen - im positiven Sinn. Sie werden es vielleicht merken, so ganz objektiv bin ich auch schon nicht mehr, dafür hat eine sympathische F2-Importkätzin von Joyce Srouve gesorgt, welche hier in Deutschland in der Virginias Cattery einen munteren F3-Fünferwurf aufzog, den ich fotografieren durfte. Ein Tag Fotoshooting hat genügt, um mich für die Rasse zu begeistern und dabei glaubte ich, eigentlich schon ziemlich immun geworden zu sein, was den Charme der unterschiedlichen Feliden angeht ... so dachte ich jedenfalls, aber irren soll ja eine der menschlichen Tugenden sein.
Die Haltung der Savannah ist problemlos und mit der einer völlig domestizierten Rassekatze zu vergleichen, aber sie freut sich natürlich, wenn sie ein Freigehege nutzen darf. Völliger Freilauf ist hier in Deutschland eigentlich beinahe nirgends mehr zu empfehlen - aber das gilt wohl für alle Rassen. In puncto Ernährung sollte man sich an die Empfehlung des Züchters halten, von welchem man seine Katze erwirbt. Nach amerikanischen Quellen ist auf hochwertiges handelsübliches Premiumfutter zu achten, die Savannah braucht aber nicht mehr die extrem aufwändige "Frische-Beute-Ernährung" ihres wilden Servalahnen.
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