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Die Erben des wilden Serval!
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Servale - Leptailurus Serval
Servale sind die wilde Vorfahren der Savannah Cat
Serval in der Steppe

Serval in freier Wildbahn, Tansania, Afrika - Foto: Uwe Leitmeier

Serval 12 Wochen

Serval Bub, 12 Wochen alt - Foto: Monika Binder

    Der Serval ist eine aus der Familie der Kleinkatzen stammende Wildkatze mit einem kurzen Fell und schwarzen Flecken auf einer gelb bis goldorangefarbenen Grundfarbe.

    Selten sieht man sie auch schwarz durchgefärbt. Melanistische Tiere sind aber selten. Auch"weißeì Servale kommen in der Natur vor, jedoch sind diese extrem rar und es scheint Probleme mit ihrer Fruchtbarkeit zu geben. Der Serval ist eine mittelgroße Katze und kann eine Schulterhöhe von bis zu fünfzig Zentimeter erreichen. Dabei werden die kater größer als die Kätzinnnen und das gewicht der servale rangiert etwa zwischen 9 und 20 Kilogramm. Der Serval jagt meist am Tag oder in der Dämmerung, oftmals zu zweit. Der Serval kann über kurze Strecken sehr schnell laufen, äußerst geschickt klettern und sehr gut schwimmen.

    Serval im Aachener Zoo

    Serval im Aachener Zoo

    Servale haben außerdem eine außergewöhnliche Sprungkraft aufzuweisen, aus dem Stand machen diese wunderschönen Katzen Riesensprünge um z.B. nach Vögeln zu schnappen. Nach einer Tragzeit von ungefähr 68-77 Tagen werfen diese Kleinkatzen zwei bis vier Junge, meist in einem verlassenen Erdferkel- oder Stachelschweinbau. Die Serval-Kinder bleiben ca. vier bis fünf Monate bei ihren Müttern, in Freiheit werden sie aber bis zu sieben Monate von Ihrer Mutter versorgt und auf ihr künftiges Leben vorbereitet. In Menschenhand können Servale bis zu zwanzig Jahre alt werden, allerdings reagieren diese überaus attraktiven Kleinkatzen äußerst empfindlich auf Insektizide jeglicher Art, die bei uns üblichen Floh- und Zeckenmittel können für den Serval tödlich sein. Sein Lebensraum ist die afrikanische Savanne, südlich der Sahara, vereinzelt aber auch Nordwestafrika. Das auffälligste Merkmal des Servals, die Riesenohren muten fast trichterförmig an und stoßen am Scheitel mit den Innenkanten fast zusammen, dies deutet auf ein ganz besonders scharfes Gehör hin. Mit diesem Hochleistungs-Gehör kann der Serval, sowohl das Trippeln eines Vogels, als auch das Raffeln eines Nagers wahrnehmen. Durch den Boden hindurch kann diese Kleinkatze nämlich die in ihren Gängen buddelnden Tiere orten und weiß darum genau, wann und wo sich ein "Angelversuch" lohnt. Noch eine Besonderheit zeigt diese Katze: Sie hat verlängerte, äußerst bewegliche Vorderpfoten. Mit ihnen ist der Serval in der Lage seine Beutetiere aus ihren Bauten zu ertasten und zu erfassen.

    Vielleicht gerade wegen dieser Eigenschaften, und sicherlich auch, da sich in menschlicher Obhut großgezogenen Servale als vergleichsweise "zahm" erwiesen haben, wurde der Serval ausgewählt, um Pate für eine exotische, neue Katzenrasse zu stehen: Die Savanah Cat.

    Bei alldem sei jedoch festgehalten: Servale sind Wildkatzen und werden niemals völlig zahm! Sie brauchen auch in Gefangenschaft eine spezielle aufwendige Ernährung und beide Geschlechter markieren stark. Servale werden auch nicht zuverlässig stubenrein und ihre Krallen und Zähne können ernsthafte Verletzungen verursachen. Sie sind keine guten Haustiere und ganz sicher nicht für jedermann geeignet.

    Anders die Savannah Katze über welche sie auf den Seiten dieser Homepage umfassende Informationen finden.

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